Nacktbaden am Pinnower See (Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern)

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GPS: N53 36 30.4 E11 31 44.9 (auf Karte anzeigen)

Beschreibung

Zum Pinnower See bei Schwerin zieht es viele Nacktbader

Etwa zehn Kilometer nördlich von Schwerin liegt der Pinnower See in der Seenlandschaft um Sternberg. Lediglich in 800 Metern Entfernung befindet sich das Ostufer des bekannteren Schweriner Sees. Dieses liegt noch innerhalb des Pinnower Gemeindegebietes. Die Einheimischen bezeichnen die nach Pinnow hineinragende Ostbucht des Pinnower Sees als "Kirchsee". Sie steht im Bezug zum Gotteshaus des Ortes, daher die Benennung. Insgesamt gilt das Gewässer nicht nur unter Kennern als ausgewiesenes FKK-Refugium und Hotspot für das Nacktbaden, obwohl es keinen ausgewiesenen FKK-Strand gibt. Aber gerade diese Seen erfreuen sich ja beim Nacktbaden großer Beliebtheit.

Die Ufer des Sees kommen naturnah daher, sie sind dadurch schwer zugänglich. Die Inseln Fischerwerder und Flakenwerder geben dem See sein romantisches Ambiente. Der namensgebende Ort Pinnow befindet sich an der Südseite, der Ort Godern liegt im Nordosten. In beiden Orten gibt es offizielle Badestellen. Das Wasserwerk Pinnow liegt am Südufer, es fördert Trinkwasser aus einem Grundwasserleiter und versorgt damit Teile Schwerins. Das wird zudem dadurch bedingt, dass das Seewasser sehr klar ist. Viele Schweriner radeln in ihrer Freizeit schnell zum See, oft auch nach Feierabend. Bei einer Strecke werden an die zehn Kilometer zurückgelegt, was ein mittelmäßiger Radler gut in kurzer Zeit schaffen kann. Das FKK-Feeling in der Natur zieht stark an, einige kennen sich durch das gemeinsame Nacktbaden schon seit vielen Jahren. Neue Bader werden gern aufgenommen. Oft wird der See in Radtouren eingebunden, die sich gerade in der Seenlandschaft um Schwerin gut absolvieren lassen. Hier bietet er sich an, schnell zwischendurch zum Nacktbaden benutzt zu werden. Das gilt aber nicht nur für den Pinnower See. Eigentlich bieten alle Gewässer hier die Möglichkeit, an stillen Stellen FKK zu praktizieren.

Besonders an den Hauptstränden ist immer viel los, hier findet man allerdings auch zahlreiche textile Badegäste. Dort kann man Volleyball spielen oder in der Sandkiste buddeln. Sportler nutzen den See gern. Den Gästen bietet sich die Möglichkeit zur Bootsausleihe und zum Stehpaddeln. Der Strandimbiss "Inselblick" sorgt für die nötige Versorgung. Toiletten stehen an den ausgewiesenen Badestränden zur Verfügung, der Strand wird gereinigt. Es heißt, 80 Prozent der Badegäste sind Stammgäste, sie leben den See. Familien kommen mit ihren Kindern an den See, oft mehrere Generationen. Eine hohe Zahl. Idyllische Nachmittage schaffen so bleibende Erinnerungen.

Abseits der Hauptstrände ist dagegen weniger los, das ist jedoch gut für die Freunde des FKK, die dort fast ausschließlich zu finden sind. Nacktbaden wird an den wilden Stellen fast überall praktiziert. Ein romantisches Picknick mit Freunden oder als Paar sorgt für nachhaltige Eindrücke.

Der Pinnower See ist gut mit dem Individualverkehr zu erreichen. Wer mit dem Auto aus Schwerin kommt, biegt in Pinnow rechts Richtung Segelflugplatz ein. In der Dorfmitte vor der Bushaltestelle fährt man links und kann nach ca. 100 Metern das Auto abstellen. Man geht noch etwa 150 Meter am Wasser entlang und kommt zu einer großen Wiese, auf der Kiefern stehen. Ein romantisches Refugium zum Nacktbaden, wo die Seele baumeln kann. Was wünschen sich FKK-Freunde mehr? Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet sich die Fahr aufwändiger, denn Busse fahren nicht so oft. Freunden umweltfreundlicher Fortbewegung wäre also zum Fahrrad zu raten.

Der See erreicht eine Tiefe von bis zu 16 Metern, die mittlere Tiefe liegt allerdings lediglich bei 6,7 Metern. Die maximale Ausdehnung wird mit 2,9 Kilometer mal 1,7 Kilometer angegeben. Der Wasserspiegel hat eine Höhe von fast 28 Metern über dem Meeresspiegel. Damit liegt er knappe zehn Meter unter dem des nur 800 Meter entfernten Schweriner Sees und ebenfalls ganze zehn Meter unter dem Wasserspiegel des künstlichen Pinnower Kiessees. Solche Verhältnisse gibt es selten in so kurzer Entfernung, deswegen wird die Seenlandschaft für Freunde der Geologie interessant.

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