Die spannende Entwicklung des Dildos

Dildo mit rotem Höschen

In Zeiten von sexueller Freizügigkeit wie wir sie heute erleben, sind Spielzeuge für die Selbstbefriedigung der Frau kein kontroverses Thema mehr. Dies war vor einigen Jahren, speziell in den 50ern noch ganz anders. Doch Dildo und Co. waren davor nicht immer nur verpönt und kritisch gesehen, ganz im Gegenteil. So zelebrierte man in der Antike bereits das Benutzen von dildo-ähnlichen Gegenständen. Damals allerdings mit einer ganz anderen, aber dennoch spannenden Intention.

Als der der Dildo laufen lernte

Erstaunlicherweise gab es bereits in der Antike Hilfsmittel, die dem heutigen Dildo sehr stark ähneln. Man geht davon aus, dass rund 600 vor Christus bereits ein Gegenstand namens „Olisbos“ benutzt wurde. Dieser damals neumoderne phallische Gegenstand diente jedoch gar nicht zur Befriedigung der Frau. Vielmehr wurde dieser als voyeuristisches Werkzeug genutzt, um zu Stimulieren. Der Dildo bestand zu dieser Zeit lediglich aus Ton und war von innen hohl. Im Inneren wurde der „Olisbos“ mit warmen Wasser gefüllt. Schon damals war der Variation der sexuellen Hilfswerkzeuge keine Grenzen gesetzt. So wurden auch Gegenstände und Abbildungen gefunden, die einem Doppel Dildo stark ähneln.

Der erste Vibrator rund 2000 Jahre vor Christus

Doch nicht nur der Dildo ist ein rund 5000 Jahre altes Werkzeug. Auch der Vibrator schien weit vor unserer Zeit Anwendung gefunden zu haben und zwar im ägyptischen Reich vor rund 2000 Jahren durch keine geringere als Cleopatra. Cleopatra war nicht nur ein äußerst schöner weiblicher Pharao, sie hatte es auch erfinderisch wahrlich in sich. So geht man davon aus, dass Cleopatra den ersten Vibrator der Menschheitsgeschichte benutzt hat. Neben Dildos aus Marmor nutzte sie auch eine Papyrustüte, welche mit Bienen gefüllt war. Mit dem vibrierenden Gerät stimulierte sie ihre Klitoris, was einer handelsüblichen Nutzung eines heutigen Vibrators gleichkam. Neben der sexuellen Stimulation wurden Dildos der Antike sowie im ägyptischen Reich jedoch auch zur Behandlung von Unterleibsschmerzen bei Frauen genutzt. Diese Behandlungsmethoden fanden jedoch ihren tragischen Höhepunkt zu Beginn des 19.Jahrhunderts, wo man einigen Frauen die „weibliche Hysterie“ attestierte. Die damalige Diagnose beruht auf eine bestimmte Verhaltensweise der Frau, welche sie zum „Verrücktwerden“ zwang.

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