Nacktbaden am Heiligenbergsee (Häfnerhaslach, Baden-Württemberg)

Anfahrt

Häfnerhaslach liegt zwischen Vaihingen / Enz und Eppingen.
GPS: N49 01 32.1 E8 55 43.0 (auf Karte anzeigen)

Beschreibung

Der Waldbadesee Heiligenbergsee liegt sehr idyllisch auf einer Anhöhe inmitten von Weinbergen hinter einem Sportplatz. Hier gibt es keinen ausgeschilderten FKK-Bereich, das Nacktbaden wird jedoch vor allem an der Nordseite des Sees geduldet. Die Liegeflächen sind mit Schilf und Gebüsch zugewachsen und verfügen so über einen natürlichen Sichtschutz. Die kleine Wiese beim Grillhäuschen und der Spielplatz werden hauptsächlich von Textilen genutzt. Besonders unter der Woche ist es am Heiligenbergsee sehr ruhig. Parkmöglichkeiten gibt es beim Vereinsheim des Sportplatzes. (ds)

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Kommentare (6):

geschrieben von: Nathalie (keine E-Mail Angabe), am: 28.06.2026 - 09:12

Am Heiligenbergsee – Ein Appell für Respekt, Rücksichtnahme und ein Miteinander Die Idylle, die wir uns alle vom Besuch unserer heimischen Sees wünschen, ist ein kostbares Gut. Ein Ort, an dem Familien entspannen, Kinder unbeschwert spielen und Naturfreunde zur Ruhe kommen können. Doch an unserem geliebten See wird diese Harmonie immer wieder empfindlich gestört. Es geht um ein Thema, das polarisiert und bei vielen von uns für Unbehagen sorgt: die unerwünschte und absolut unangebrachte Ausübung von FKK an Orten, die dafür gänzlich ungeeignet sind. Wir müssen darüber sprechen, warum FKK an diesem spezifischen See nicht nur nicht geduldet, sondern entschieden verboten werden muss – und warum die Ignoranz einiger Weniger das Wohlbefinden zahlreicher Anwohner und Besucher bedroht. Ein See für alle – eine Vision, die wir gemeinsam leben wollen. Doch was passiert, wenn eine kleine Gruppe ihre persönlichen Freiheiten so auslebt, dass sie die Grundpfeiler des Gemeinschaftsgefühls ignoriert? Unser See ist kein abgeschiedener, abgelegener Ort, der nur von Erwachsenen aufgesucht wird, die explizit nach einer FKK-Erfahrung suchen. Ganz im Gegenteil. Wer die Ufer unseres Gewässers besucht, wird schnell feststellen, dass hier ein lebendiges Zentrum für die ganze Familie herrscht. Direkt am Rundwanderweg Sachsenheim, der von Spaziergängern, Joggern und eben Familien durchquert wird, finden sich Kinderspielplätze, die zum Lachen und Toben einladen. Daneben laden Grillplätze Familien und Kindergruppen ein, gemeinsame Stunden bei Bratwurst und Stockbrot zu verbringen. Die unmittelbare Nähe dieser Orte des unbeschwerten Kinderspaßes zu Bereichen, in denen sich nackte Erwachsene aufhalten, schafft eine Situation, die nicht nur unpassend, sondern zutiefst problematisch ist. Man muss sich an dieser Stelle tatsächlich einmal fragen, welche Ambitionen Menschen haben, sich nackt an einen belebten Rundwanderweg zu legen, in unmittelbarer Nähe zu Orten, die Kindern und ihren Familien gewidmet sind. Ist es ein Mangel an Bewusstsein, ein übersteigertes Gefühl der persönlichen Freiheit, das andere in ihrer Privatsphäre verletzt, oder gar eine bewusste Grenzüberschreitung? Die Antwort darauf mag komplex sein, doch die Auswirkungen sind eindeutig und verheerend. Dieses Verhalten wird weder verstanden noch geduldet, und die zunehmenden Anzeigen beim Ordnungsamt sprechen Bände. Es ist ein wiederkehrendes Ärgernis, das nicht länger hingenommen werden kann. Die stetige Konfrontation mit verstörenden Bildern und einer aufgezwungenen Nacktheit, die hier einfach keinen Platz hat, belastet die Gemeinschaft immens. Die Natur selbst spricht eine deutliche Sprache, die ebenfalls Beachtung finden muss. Die Uferbereiche unseres Sees sind nicht nur Spazierwege, sondern auch sensible Lebensräume. Sie dienen als Brutstätten für seltene Eidechsenarten, deren Fortbestand von Ruhe und ungestörten Bedingungen abhängt. Diese ökologische Bedeutung wird durch das Verhalten im Uferbereich zusätzlich gefährdet. Die unachtsamen Aneignung des Uferstreifens durch FKK-Praktizierende, die oft wenig Rücksicht auf die empfindliche Flora und Fauna nehmen, stellt eine zusätzliche Belastung für diese wertvollen Biotope dar. Es ist ein Spiegelbild eines größeren Problems, bei dem die individuellen Bedürfnisse einer Minderheit auf Kosten der Allgemeinheit und der Umwelt ausgelebt werden. Was viele Menschen an diesem See nicht verstehen, ist das Prinzip der Rücksichtnahme. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es ausgewiesene Orte für jede Art von Bedürfnis und Lebensstil gibt. Wenn jemand dem Wunsch nach FKK nachgehen möchte, gibt es dafür oft speziell vorgesehene Bereiche, die diesem Zweck dienen und nicht mit Orten kollidieren, die für Familien mit Kindern, für sensible Naturbeobachtung oder für allgemeine Naherholung gedacht sind. Und tatsächlich, nur ein kleines Stück durch den Wald, nur ein Dorf weiter, liegt der Katzenbachsee, der explizit für FKK ausgewiesen ist. Warum also die Notwendigkeit, sich genau an diesem Ort, inmitten von Familien und schützenswerten Lebensräumen, nackt auszubreiten? Es ist eine Frage des Anstands, der Logik und vor allem des Respekts vor dem Ort und seinen Nutzern. Die bloße Existenz einer Alternative macht das unerwünschte Verhalten hier noch unverständlicher und störender. Die negativen Konsequenzen sind real und spürbar. Einwohner und Besucher stören sich extrem an diesen wiederkehrenden und oft als verstörend empfundenen Bildern. Die ständige Konfrontation mit dieser aufgezwungenen Nacktheit, gepaart mit der wahrgenommenen Unverschämtheit derjenigen, die sich darum nicht scheren, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Es ist nicht nur ein ästhetisches Problem; es ist eine Beeinträchtigung des Sicherheitsempfindens, insbesondere für Eltern, die ihre Kinder an einem Ort wissen möchten, an dem sie vor unerwünschten Einblicken oder unangenehmen Situationen geschützt sind. Die Sorge um die psychische Entwicklung und das Wohlbefinden der heranwachsenden Generation ist eine Verantwortung, die wir alle teilen. Darüber hinaus können wir nicht die Augen davor verschließen, dass bestimmte Formen des Verhaltens, die an den Grenzen der öffentlichen Ordnung und Moral liegen, ernste Konsequenzen haben können. Wenn FKK an Orten praktiziert wird, wo es eindeutig nicht gestattet ist und die Sicherheit sowie das Wohlbefinden von Kindern und anderen Gästen beeinträchtigt, kann dies schnell als Belästigung oder gar als exhibitionistisches Verhalten gewertet werden. Solch ein Verhalten ist nicht nur unhöflich und rücksichtslos, sondern kann im schlimmsten Fall tatsächlich als Straftat gewertet werden. Die Gesetze sind da, um das friedliche Zusammenleben aller zu gewährleisten und besonders schutzbedürftige Gruppen wie Kinder zu bewahren. Das „verboten FKK“ an Orten wie unserem See ist keine Schikane, sondern eine Notwendigkeit, die auch rechtlich untermauert wird, wenn die Missachtung anderer Personen zur Anzeige bei den zuständigen Behörden führt. Wir appellieren daher eindringlich an alle, die diesen See besuchen: Seien Sie sich bewusst, wo Sie sind. Respektieren Sie die Regeln und die Bedürfnisse der Gemeinschaft, die diesen Ort ebenfalls liebt und nutzt. Unser See ist ein Ort der Vielfalt – eine Vielfalt, die auch die Vielfalt der Lebensstile umfasst, solange diese nicht die Rechte und das Wohlbefinden anderer verletzen. Das bedeutet, dass das „verboten FKK“ an den besonders sensiblen und familienorientierten Strandabschnitten und Wegen keine willkürliche Regel ist, sondern eine Maßnahme zum Schutz von Kindern, der Natur und des sozialen Friedens. Die dort stattfindende Nacktheit ist für die meisten Menschen verstörend und hat an diesem öffentlichen, familienfreundlichen Ort nichts zu suchen. Für diejenigen, die ihren Freikörperkult ausüben möchten, steht der dafür ausgewiesene Katzenbachsee zur Verfügung – ein Ort, der perfekt für diese Art der Freizeitgestaltung geeignet ist und wo sich niemand gestört fühlt. Lassen Sie uns eine Kultur des gegenseitigen Respekts pflegen, bei der jeder Einzelne dazu beiträgt, dass unsere gemeinsamen Orte für alle eine Quelle der Freude und Erholung bleiben. Die Ausübung von Nacktheit an unpassenden Orten ist nicht nur unangebracht, sie kann, wenn sie Ignoranz oder gar Provokation demonstriert, bis hin zu einer Straftat führen. Daher muss das Verbot von FKK an diesem See strikt durchgesetzt werden. Es geht um die Wahrung der Würde, der Sicherheit und des Gemeinschaftsgefühls – Werte, die uns allen am Herzen liegen sollten.

geschrieben von: Raini (keine E-Mail Angabe), am: 02.06.2017 - 08:53

Mal ne kleine Zwischenanmerkung von einem FKKler. Einerseits verstehe ich die Angler anderseits aber auch nicht. Wenn man will gibt es immer ein miteinander. FKKler sind auch nur Menschen wie die Angler auch, beide gehen einem Hobby nach welches eng mit Wasser verbunden ist. Schlimm finde ich wenn sexuelle Aktivitäten stattfinden. Das ist nicht FKK das ist verboten und muss angezeigt werden. Dieses Klientel welches sich immer mehr an den FKK Badestellen breit macht muss aus dem öffentlichen Raum wieder entfernt werden, möglichst mit Polizeigewalt. Da bin ich mit den Anglern auf einer Wellenlänge. Mit FKK hat das nichts zu tun und es bringt die FKK in Verruf, es geht sogar schon soweit dass manche glauben so sei FKK. Das stimmt nicht FKK ist Entspannung, Ruhe, Sorgen fallen lassen und Natur genießen. Nun noch zur Problematik mit den Plätzen: Angler, auch wenn Ihr den See pflegt (was übrigens nicht danach aussieht) Ihr habt nicht das recht jemanden seines Platzes am See zu verweisen, es ist eine Naherholungsanlage, da gilt nicht das Recht des Stärkeren sondern das des ersten, egal ob er/sie nackt ist oder angezogen und wegen eurer Jugendveranstaltungen macht euch mal keine Sorgen, es ist noch kein Kind oder Jugendlicher tot umgefallen oder traumatisiert in die Klapse eingeliefert worden weil er/sie mal nen nackten Menschen gesehen haben, ein Problem machen ausschließlich die Erwachsenen daraus.

geschrieben von: franz (keine E-Mail Angabe), am: 04.09.2015 - 14:46

Auch ich bin seit Jahren ein Fan dieses Sees und geniesse die Möglichkeit des FKK Verweilens.Bin selber seit Jahrzehnten Angler und respektiere deren Toleranz uns Badegaästen gegenüber. Mal abgesehen von häufig geäusserten unverschämten Kommentaren den Anglern gegenüber , die nicht nur viel Geld und Pflege investieren gibt es noch einen ganz wichtigen Aspekt zu erörtern , der nirgendwo , meines Erachtens nach erwähnt ist. Es gibt spezielle Spanner,die nix besseres zu tun haben als sich auf deren Luftmatrazen in unmittelbarer Umgebung von nackt liegenden Frauen auf dem Wasser aufzuhalten. Ins Besondere geht es um einen kräftig gebauten Mann in den 40er Jahren , der dann auch noch frech wird ,wenn man ihn ersucht die gesamte grösse des Sees zum Luftmatrazenseins zu nutzen. Noch gravierender sind Vorkommnisse wie Öffentliches Ornanieren in Anwesenheit von Kindern und Frauen ,die selbstredend ohne männl.Begleitung am See sind. Selbst angehende Geschlechtsakte im Rahmen öffentlicher Befummelung an den Geschlechtsteilen habe ich selber gesehen und die Personen mit einer Anzeige gedroht. Ich habe den Eindruck , das auch diese Verhaltensweisen geduldet werden...sind etwa Verantwortliche mit dabei??? Im Rahmen des Kinderschutzes und der öffentlichen Ordnung sage ich hiermit den entsprechenden Herrschaften den Kampf an. Ich werde jeden den ich bei solcherlei Dingen erwische sofort unter Beiholen der Polizei anzeigen. Lasst Euch das gesagt sein. Für Aktivitäten dieser Art gibt es genügend andere Spielwiesen. Diese haben aber nix mit von der Gemeinde und dem Angelverein gedulteten Badevergnügen zu tun.

geschrieben von: Bernd (keine E-Mail Angabe), am: 28.08.2015 - 07:45

Komme seit Jahren an den See zum Nacktbaden. Leider gibt es in letzter Zeit immer mehr Ärger mit unvernünftigen Badegästen und Hundehaltern. Nehmt bitte alle etwas mehr Rücksicht. Die Angler haben Vorrecht und sind meistens sehr freundlich und warnen die Schwimmer vor Angelschnüren. Der See sollte für alle erhalten bleiben!

geschrieben von: Jens (keine E-Mail Angabe), am: 20.06.2013 - 15:49

Das Nacktbaden bzw. Baden wird nicht wie in der Beschreibung geduldet sondern aller höchstens ertragen. Der See ist Vereinsgewässer des Angelsportverein Sachsenheim-Unterriexingen und als solcher den Anglern vorbehalten welchen ihn pflegen und hegen. Häufig gibt es aber Zeitgenossen die meinen sie hätten das Recht direkt neben Anglern ins Wasser zu steigen und anschließend ihre Bahnen durch die Schnüre zu ziehen. Des weiteren pochen die Damen und Herren Badegäste gerne auf ihre Plätze an denen sie sich räkeln, ihnen sei gesagt - Die Angler sind legitimiert an jedem Platz zu Angeln wo sie möchten! Vereinsmitglieder dürfen jeden Badegast des Platzes verweisen auf dem sie liegen um sich selbst dort zu platzieren! Jeder Angler opfert viel Zeit und bezahlt eine Stange Geld um seinem Hobby an diesem Gewässer nachgehen zu können. Es gibt soviele Gewässer in der näheren Umgebung an denen problemlos (Nackt) gebadet werden kann. Etwas mehr Respekt bitte!

geschrieben von: Tommy (keine E-Mail Angabe), am: 10.05.2013 - 11:47

Am Zugang zum See ist ein Schild angebracht auf dem darauf hingewiesen wird das das Baden verboten ist, zudem finden im Laufe des Jahres einige Jugendverastaltungen statt, man solte sich diesbezüglich mal Gedanken machen.

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