Der Holzerather See ist mit nur 0,5 ha Fläche zwar einer der kleineren Badeseen im Westen Deutschlands, doch gerade seine versteckte Lage im Wald macht ihn zu einem echten Geheimtipp für Ruhesuchende. Wer dem Trubel der großen Strandbäder entkommen möchte, findet hier einen idealen Ort zum Abschalten.
Mit einer Tiefe von bis zu 2 Metern und einem flachen Uferbereich ist der See besonders bei Familien mit kleinen Kindern beliebt. Der Zugang zum Wasser erfolgt über sanft abfallende Wiesen, die rund um den See verteilt liegen. Eine DLRG-Überwachung gibt es nicht, daher sind Eltern gut beraten, ihre Kinder im Auge zu behalten.
Für kleine Badegäste steht ein Kinderspielplatz zur Verfügung, der zum Toben und Entdecken einlädt. Auch Volleyball kann gespielt werden – das Netz steht bereit. Die Uferbereiche sind meist von Bäumen und Sträuchern gesäumt, die an heißen Tagen angenehmen Schatten spenden. Der Zugang ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Eine Besonderheit: Hunde sind erlaubt, solange sie nicht mit ins Wasser genommen werden. Das Mitbringen eigener Grills ist verboten, Grillstellen sind jedoch vorhanden. Ein gastronomisches Angebot fehlt – Besucher sollten daher eigene Verpflegung mitbringen.
Für ein gewisses Maß an Komfort sorgen sanitäre Anlagen (WCs). FKK ist offiziell nicht gestattet, auch wenn sich in der Vergangenheit Anhänger der Freikörperkultur gelegentlich am abgelegenen Ufer sonnten – offiziell erlaubt ist dies jedoch nicht.
Wer Lust auf mehr als nur Baden hat, kann den Aufenthalt am Holzerather See mit einer kleinen Wanderung im Naturpark Saar-Hunsrück verbinden oder einen Abstecher in die nur wenige Kilometer entfernte Römerstadt Trier unternehmen – mit ihrer berühmten Porta Nigra ein geschichtsträchtiges Ziel.
