Das Gemündener Maar bei Daun gehört zu den bekanntesten Maaren der Vulkaneifel und zieht in der Sommersaison zahlreiche Badegäste aus der Region und darüber hinaus an. Der idyllisch gelegene Natursee ist vulkanischen Ursprungs und bietet mit einer Tiefe von bis zu 38 Metern ein beeindruckendes Badeerlebnis.
Die Uferbereiche sind von Wald und Wiesen gesäumt und bieten sowohl sonnige als auch schattige Plätze zum Verweilen. Der Zugang ins Wasser erfolgt über Leitern oder einen Sprungturm (7,5 m), da das Ufer steil abfällt. Aus diesem Grund ist das Maar nicht ideal für Familien mit kleinen Kindern, auch wenn ein abgetrennter Nichtschwimmerbereich vorhanden ist. Es gibt keinen flachen Uferbereich, was besondere Vorsicht erfordert. Die Wasseraufsicht wird in der Saison von der DLRG übernommen.
Ein Kiosk und ein Imbiss direkt am See bieten kleine Snacks, Erfrischungen und deftige Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch. Ein Kinderspielplatz fehlt allerdings, weshalb sich Familien vorbereiten und eigene Beschäftigungsmöglichkeiten wie Spiele oder Bücher mitbringen sollten.
Sportliche Gäste können Ruder- oder Tretboote ausleihen und das Maar vom Wasser aus genießen. Darüber hinaus ist das Maar rollstuhlgerecht zugänglich und gut ausgestattet mit sanitären Anlagen wie Duschen, WCs und Umkleidekabinen. Das Mitbringen von Grills ist nicht erlaubt, Hunde sind ebenfalls verboten. Teile des Ufers sind aus Naturschutzgründen gesperrt.
Ein Besuch lässt sich gut mit einem Abstecher ins Eifel-Vulkanmuseum, zur Burg Daun oder einem Spaziergang auf dem Maare-Mosel-Radweg verbinden. Wer die besondere Atmosphäre eines echten Vulkankraters erleben möchte, ist hier genau richtig.
