Auf ins Bikepacking Abenteuer

Die neue Corona Welt verändert auch die Art und Weise, wie wir unsere Freizeit verbringen und vor allem, wie wir reisen. Den schnellen Flug in die Türkei oder in das ferne Paradies unter Palmen, wird es so schnell nicht mehr geben. Auf Urlaub wollen wir alle jedoch nicht verzichten. Nun sind es vor allem die regionalen und überregionalen Reiseziele, die uns in den Bann ziehen. Deutschland neu entdecken, das muss nicht immer mit dem Auto oder dem Zug passieren. Bikepacking bietet durchaus einen sehr reizvollen Einstieg in den kleinen oder längeren Trip und mit dieser Art des Reisens lassen sich sogar die Abstandsregeln einhalten. Die Fahrt auf dem Bike, das Entdecken der Regionen auf zwei Rädern, ist die pure Freiheit und genau diese brauchen wir nun auch dringend.

Nachdem wir eine lange Zeit auf unsere Grundrechte verzichten mussten, eingesperrt waren in unseren Häusern, ist der Freiheitsdrang größer denn je. Dennoch bleiben die Möglichkeiten eingeschränkt. Tschechien hat zum Beispiel unlängst angekündigt, die Grenzen für weitere 12 Monate geschlossen zu lassen. Auch andere EU-Länder ziehen mit ähnlichen Plänen nach. Wie lange die Flugzeuge auf dem Boden bleiben, ist ungewiss.

Auf Freiheit besinnen

Für Bikepacker ist das kein Hindernis. Sie brauchen keine Hotels, keine Flugzeuge. Alles, was sie für ihren Trip brauchen, befindet sich bereits am Rad befestigt. Das Schöne am Bikepacking ist die Individualität. Die Touren können sich über 2 Tage ziehen, ebenso gut über 2 Wochen oder Monate. Was ist Bikepacking überhaupt? Diese Frage kann jeder anders beantworten. Beim Reisen hoch zu Rad geht es darum, die Welt mit ganz anderen Augen zu entdecken. Im Auto, Zug oder im Flugzeug, verfließt die Zeit so schnell, dass wir es kaum wahrnehmen. Mit dem Rad hingegen entdecken wir die Schönheiten am Rande, die wir bei der Autofahrt nie entdeckt hätten.

Übernachtet wird im Zelt, da, wo sich ein schöner Platz findet. Es geht nicht darum, Rekorde aufzustellen, sondern seine individuelle Freiheit neu zu entdecken. Statt auf gut ausgebauten Radwegen, fahren wir direkt in die Natur, erleben am Abend den Sonnenuntergang und lassen die Seele baumeln.

Bikepacking in Corona Zeiten

Sicherlich ist das Reisen als Bikepacker eine Grauzone. In Deutschland beispielsweise dürfen einige Bundesländer nicht zu touristischen Zwecken angefahren werden. Die Hotels verweigern Touristen die Übernachtung. Auf der anderen Seite sind Bikepacker wohl diejenigen, die beim Reisen problemlos die Abstandsregeln einhalten können und einfach in der wilden Natur übernachten.

Dennoch bleibt in Corona Zeiten auch das Reisen zu Rad nicht immer ganz problemlos. Wer über die Landesgrenzen radeln möchte, sollte sich zuvor gut informieren, welche geänderten Regeln dort zu beachten sind. Für einen Wochenendtrip in den Grenzen des eigenen Bundeslandes dürfte das Bikepacking wohl die schönste Art zu sein, den Virus-Irrsinn abzustreifen und endlich wieder zu leben.

Große Anforderungen bestehen beim Rad-Reisen nicht. Wer sich auf den Sattel setzt, sollte jedoch unbedingt Fit sein, um mehrere Stunden auf dem Drahtesel überstehen zu können.

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